Im Zeichen der Leidenschaft

Shownotes

Die Bregenzer Festspiele feiern 2026 ihre 80. Saison – getragen von Leidenschaft und geprägt von einem facettenreichen Programm voller künstlerischer Intensität und gesellschaftlicher Relevanz. Doch was bedeutet „Leidenschaft“ im Kontext dieser Jubiläumssaison?

Moderatorin Maria Gnann spricht mit Chefdramaturgin Anke Rauthmann über die inhaltlichen Schwerpunkte der kommenden Festspiele, gibt Einblicke hinter die Kulissen der Programmgestaltung und teilt persönliche Empfehlungen für unterschiedliche Interessen – ganz im Sinne des Mottos: „Kunst ist für alle da!“

Themen dieser Folge:

  • Das Leitmotiv „Leidenschaft“ und seine Bedeutung für die Saison 2026
  • Künstlerische Highlights der 80. Bregenzer Festspiele
  • Individuelle Empfehlungen für unterschiedliche Interessen
  • Ein Blick hinter die dramaturgische Konzeption

Die Festspiele finden von 22. Juli – 23. August 2026 statt.

Mehr Informationen & Tickets: www.bregenzerfestspiele.com

Mit: Maria Gnann (Moderation) Anke Rauthmann (Chefdramaturgin)

Dauer: 32 Minuten Veröffentlichung: 19. März 2026

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:38: [Maria Gnann] Kein Mond mehr schwebt über dem Bodensee, verschwunden wie das ganze Bühnenbild zu Webers "Der Freischütz", um Platz zu schaffen für ein neues Opern-Kunstwerk "La traviata".

00:00:51: [Maria Gnann] Die Oper von Giuseppe Verdi wird in diesem Sommer auf der Seebühne geboten und schon seit Monaten wird am zentralen, neuen Bühnenelement gearbeitet: einer riesigen Spiegelwand.

00:01:03: [Maria Gnann] Was es damit auf sich hat – und was sie sonst bei den Bregenzer Festspielen erwartet

00:01:07: in der Saison 2026, das können Sie gleich erfahren.

00:01:11: [Maria Gnann] Mein Name ist Maria Gnann, ich bin Musikjournalistin und spreche jetzt mit der neuen Chefdramaturgin der Bregenzer Festspiele Anke Rauthmann.

00:01:20: [Maria Gnann] Herzlich willkommen zu einer neuen Folge "Hör-Spiele". [Musik] Anke, als Jugendliche hast du auf dem Eis getanzt, habe ich gelesen, und dich dann in Erlangen und Tel Aviv zur Theaterwissenschaftlerin und Regisseurin ausbilden lassen. Als künstlerische Leiterin der Berlin International Opera und auch als Schauspielerin gearbeitet, selbst Opern inszeniert. Was hat dich zu den Bregenzer Festspielen als Dramaturgin gelockt?

00:01:57: [Anke Rauthmann] Ja, mit Bregenz verbindet mich etwas:

00:01:59: Ich habe vor fast 25 Jahren als Regieassistentin auf dem See gearbeitet bei der sehr ikonographischen Produktion von "Un ballo in maschera" – mit dem großen Skelett und danach auch bei "La Bohème".

00:02:15: Und das hat mir einen wahnsinnig bleibenden Eindruck hinterlassen!

00:02:19: Das ist einfach ein so fantastisches Festival und als ich die Ausschreibung las, hatte ich auf einmal das Gefühl, wieder zurückzugehen zu diesen Wurzeln und es hat tatsächlich dann auch geklappt,

00:02:32: dass ich hier bin – Ich freue mich sehr, in Bregenz zu sein!

00:02:35: [Maria Gnann] Wie schön!

00:02:36: Ja Anke, dass Motto deiner ersten Saison lautet "Free Fall into Passion".

00:02:42: Wir lassen uns also fallen in ein besonders intensives Gefühl – die Leidenschaft.

00:02:48: An welches Musikstück denkst du zuerst bei diesem Wort?

00:02:54: [Anke Rauthmann] Ja, also bei Leidenschaft denke ich zunächst einmal an Tango, gar nicht an ein spezielles Musikstück, sondern an Tanz.

00:02:59: Ich komme ja auch eher vom Tanz, muss man sagen.

00:03:02: Aber Leidenschaft ist eigentlich etwas, was alles, alle Werke, in der Musik zutiefst prägt, allein das künstlerische Schaffen ist von Leidenschaft geprägt und deswegen haben wir es als Motto ausersehen – Leidenschaft in all seinen Formen!

00:03:19: In all ihren Formen natürlich, als menschliche Sehnsucht, als Kraft, die auch das künstlerische Schaffen antreibt.

00:03:26: Leidenschaft ist ja auch etwas, was manchmal ein bisschen auch Wahnsinn sein kann und die Tragik in Tragödien münden kann.

00:03:34: Aber es bedeutet auch Risikobereitschaft.

00:03:36: Also, man braucht eine Risikobereitschaft, eine Leidenschaft, um auch etwas zu wagen, um sich auf das Ungewisse einzulassen und auf das Neue.

00:03:45: Und ich muss sagen, dass wir in dieser Saison – das ist 80 Jahre Bregenzer Festspiele –,

00:03:50: also eine Jubiläums-Saison,

00:03:53: außergewöhnlich viele Uraufführungen zeigen und neue Werke.

00:03:57: Und das bedeutet, immer ein Risiko einzugehen und mit Vertrauen darauf, dass etwas Neues und neue Ausdrucksformen geschaffen werden können – das besagt dieses Motto.

00:04:07: [Maria Gnann] Du sprichst also von der Erotik, die man mit diesem Wort verbindet,

00:04:12: von der Kreativität, die die Leidenschaft auslösen kann, von der Risikobereitschaft,

00:04:18: von großen Gefühlen.

00:04:20: Aber was mir beim Durchgehen dieses Wortes natürlich ins Auge gesprungen ist, ist, dass da auch das Leiden enthalten ist und das fand ich irgendwie auch sehr schön. [Anke Rauthmann] Ja.

00:04:31: [Maria Gnann] Das Leiden ist mit starker Liebe ja dann doch auch sehr oft verbunden.

00:04:34: Und auch bei den Bregenzer Festspielen wird es dieses Jahr eine denkwürdige Passion geben, nämlich eine moderne, weltliche Leidensgeschichte im Geiste Bachs.

00:04:44: Zuerst aber möchten wir natürlich etwas erfahren zum Hauptwerk der diesjährigen Festspiele "La traviata" von Giuseppe Verdi, mit Verdi-Werken hat Bregenz ja viel Erfahrung,

00:04:53: du hast selbst schon von deiner eigenen berichtet – als Regieassistentin –, aber auf der Seebühne gab es auch "Aida" zu sehen, "Nabucco", "Rigoletto", oder "Il Trovatore" in früheren Jahren, also alles Verdi-Opern. Aber jetzt zum ersten Mal "La traviata" – 

00:05:10: Melodramatik pur, ein Werk voller Schmerz und Schönheit.

00:05:14: Wir haben gerade schon die flirrend hohen Streicher im Vorspiel gehört, die vielleicht auch so einen Eindruck geben von dieser Sehnsucht, so schmerzlich schön, aber auch der Tragödie, die die Pariser Kurtisane Violetta erfahren wird – hin- und hergerissen zwischen wahrer Liebe, Vergnügen und Vergänglichkeit. Die Regie in Bregenz wird Damiano Michieletto übernehmen.

00:05:37: Er stammt aus der Stadt, wo "La traviata" uraufgeführt wurde – 1853 war das: in Venedig.

00:05:44: Anke, was will er zeigen mit diesem Werk?

00:05:48: [Anke Rauthmann] Damiano Michieletto, zunächst einmal muss man sagen, er hat diese Fähigkeit, Geschichten auf eine neuartige, innovative, aber auch immer zutiefst menschliche Art und Weise zu erzählen.

00:06:01: Und vielleicht ist es auch interessant, ein kleines Detail,

00:06:04: sein Background ist gar nicht mal, dass er irgendwie von einer musikalischen Familie herkommt, sondern sein Vater war Handwerker, hat aber die Oper zutiefst geliebt – auf eine ganz eigene, fast naive Art und Weise.

00:06:16: Und ich glaube, dieser – sagen wir mal – nicht-elitäre Ansatz, ist sehr typisch für Damiano Michieletto und damit passt er auch fantastisch auf die Seebühne, wo wir ein großes breites Publikum haben, wo wir ganz viele Leute mit der Oper vertraut machen wollen, mit dem Genre Oper vertraut machen wollen.

00:06:32: Genau, und Damiano Michieletto hat diesen Ansatz gewählt, dass er sagt: Es geht um die Figur Violetta, die wirklich zerbricht an der Doppelmoral und Hartherzigkeit einer Gesellschaft, die einerseits das Leben liebt und andererseits eben zerbricht an der Härte des tatsächlich sehr patriarchalischen, männlichen Urteils.

00:06:55: Und dieser Ansatz ist ja universell, ist immer noch absolut heutig.

00:07:03: Es versetzt diese ganze Geschichte, die ja eine zeitgenössische Geschichte war – schon damals zu Verdis Zeiten.

00:07:10: Es basiert auf der wahren Geschichte der Kurtisane Marie Duplessis, die in Paris lebte und sehr früh an Tuberkulose starb. Er verlegt die Handlung in die zwanziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts.

00:07:24: Diese Zeit war ja gezeichnet von Hedonismus, von wilder Party-Lust und gleichzeitig immer so ein bisschen am Rande des Vulkans.

00:07:35: Man weiß ja, die Zeit war zwischen zwei großen Weltkriegen, 

00:07:38: es war von gesellschaftlichen Umbrüchen gekennzeichnet. Menschen wurden sagenhaft reich durch bestimmte Spekulationen und verloren das Geld wieder an der Börse.

00:07:48: Also, es war eine heftige Zeit. Und in dieser Zeit passt die Geschichte von Violetta, die hier ein ganz, ganz einfaches Mädchen war und innerhalb kürzester Zeit aufstieg zu einer der gefeiertsten und schönsten, teuersten Kurtisanen in Paris.

00:08:02: Diese Geschichte passt wunderbar in diese Zeit der Zwanziger – The Roaring Twenties.

00:08:09: [Maria Gnann] Und du hast erzählt, sie zerbricht eben an diesem moralischen Urteil, an den Vorstellungen dieser Zeit oder auch der früheren Zeit.

00:08:17: Ist das, das Zeichen des Spiegels, der eben als zentrales Bühnenelement eingesetzt sein wird und der ja auch eben zerbrochen sein wird.

00:08:26: Ist das quasi das Symbol ihrer Seele?

00:08:30: [Anke Rauthmann] Absolut!

00:08:31: Also, so kann man das sehen.

00:08:32: Also, ich glaube, es ist immer so bei jeder Inszenierung, dass es kein eindeutiges "Ja, so ist es" gibt.

00:08:37: Aber natürlich ist der Spiegel eine große Metapher.

00:08:40: Einerseits ganz klar, es ist ein Material, das hart ist,

00:08:46: das schön ist, eine schöne Oberfläche, eine glatte Oberfläche, aber hart und auch kalt ist,

00:08:55: es fehlt Wärme, es fehlt Liebe.

00:08:57: Vor lauter Glanz und Selbstbespiegelung fehlt eben die Wärme, die Weichheit, die Liebe.

00:09:02: Und dann das Zerbrechen, 

00:09:04: klar, kann gesehen werden als eine vielleicht doch zutiefst, zarte Seele wie Violetta sie ist:

00:09:10: Eine Liebende zerbricht an dieser Kälte.

00:09:13: Und dann ist der Spiegel natürlich auch ein sehr starker Metapher für uns alle.

00:09:18: Uns wird der Spiegel vorgehalten – uns als Gesellschaft.

00:09:22: Wo urteilen wir zu hart?

00:09:24: Wo zeigen wir eine falsche Moral?

00:09:26: Wo sind wir zu kalt gegenüber unseren

00:09:28: Mitmenschen? [Musik "La traviata"]

00:09:54: [Maria Gnann] Ab dem 22. Juli gibt es "La traviata" auf der Seebühne in Bregenz zu sehen und zu hören, aber in Bregenz werden nicht nur Opern-Repertoire-Liebende fündig.

00:10:05: Neben modernem Musiktheater bietet das Festival auch Schauspiel, Konzerte und Mitmachangebote.

00:10:12: Wir haben einen kleinen Saisonüberblick vorbereitet, individuelle Empfehlungen anhand von fünf Rubriken für Auszeit-lechzende, Debattenliebende, Opernmuffel, Experimentierfreudige oder Menschen auf der Suche nach positiver Bestärkung.

00:10:28: Die erste Rubrik – "Auszeit vom Alltag" haben wir sie genannt – ist ziemlich schwierig, glaube ich, weil hier hast du die Qual der Wahl bei den Bregenzer Festspielen spielen.

00:10:37: Anke, wenn jemand einfach mal dem Alltag entfliehen möchte, eine Auszeit von der Gegenwart nehmen will, zu welcher Veranstaltung würdest du zuallererst raten?

00:10:46: [Anke Rauthmann] Also, grundsätzlich ist natürlich jede Veranstaltung bei uns eine Auszeit vom Alltag.

00:10:51: Es wäre ja schade, wenn das nicht so ist.

00:10:53: Aber der erste Impuls, den ich hatte bei dieser Frage, oder wenn du diese Frage stellst, ist: "Bach Nirvana".

00:11:00: Da steckts schon im Wort drin: Nirvana!

00:11:03: Wollen wir nicht alle mal ins Nirvana kommen irgendwann... Also, das ist eine Veranstaltung die von unserer Intendantin, Lilli Paasikivi, kuratiert wurde und ist ein immersives Klavierkonzert mit Werken von Bach, insgesamt geht das so etwas über eine Stunde lang.

00:11:22: Und diese Werke werden vom finnischen Licht- und Raumkünstler Mikki Kunttu verwandelt in ein meditatives Erleben.

00:11:33: Also, Bachs Musik ist ja per se etwas, was die Realität so transzendiert und diesen Zuschauer auf eine tiefe seelische Ebene mitnimmt.

00:11:44: Und hier gibt es ein spezielles Raumkonzept mit Licht und Projektionen, sodass eigentlich ein abstrakter Raum entsteht,

00:11:52: wo das Publikum eintauchen kann und sich komplett hingeben kann.

00:11:56: Das ist so ein dreihundertsechzig Grad Gemeinschaftserlebnis – ich denke, dass wird eine wahre Auszeit vom Alltag und etwas, wo man wirklich Harmonie und Schönheit ganz tief erfahren kann.

00:12:08: [Maria Gnann] Das kann ich mir gut vorstellen.

00:12:10: Die Pianistin wird die kanadische Künstlerin Angela Hewitt sein und am 7. und 8. August wird sie "Bach Nirvana" in der Werkstattbühne präsentieren.

00:12:21: Ich habe noch an ein anderes Werk gedacht, und zwar "L'elisir d'amore", die Oper von Donizetti, weil bei mir persönlich eine Inszenierung haften geblieben ist, die ich mal in Dortmund gesehen habe.

00:12:32: Und ich glaube, ich hab noch nie so gelacht in einem Opernaus wie damals.

00:12:36: Ich weiß natürlich nicht, wie Anna Kelo, die finnische Regisseurin, dieses Werk interpretieren wird

00:12:42: in Bregenz, aber so ich gelesen habe, lässt auch sie sehr scharfen Humor aufblitzen und erinnert an die britische Netflix-Serie "Sex Education".

00:12:51: Also, sie beschäftigt sich mit der komplizierten Dynamik junger Menschen.

00:12:56: Die Mitglieder des Opernstudios, die das Werk darbieten werden, sind da ja auch selbst vielleicht gar nicht mal so weit entfernt oder haben zumindest diese turbulenten Gefühlswelten noch in guter Erinnerung.

00:13:08: Und dazu gibt es eine der wahrscheinlich schönsten Tenor-Arien überhaupt und ich kann mir vorstellen, dass auch das einen sehr gut eine Auszeit nehmen lässt vom Alltag.

00:13:22: "L'elisir d'amore", der Liebestrank von Gaetano Donizetti, die Premiere ist am 17. August im Theater am Kornmarkt.

00:13:30: Beim Sichten des Programms sind mir einige Werke und Inszenierungen aufgefallen, die sich aktuelle gesellschaftliche Debatten vornehmen, wie die Flucht ins Digitale, Künstliche Intelligenz oder auch Gender-Themen.

00:13:45: Welchen Abend –

00:13:46: jetzt kommen wir zu unserer zweiten Rubrik, für Diskursive –, Anke, legst du besonders ans Herz, wenn Menschen auf der Suche nach kreativer Auseinandersetzung mit Themen, die unsere Gegenwart prägen?

00:13:59: [Anke Rauthmann] Also, da würde ich ganz klar unser Auftragswerk "Passion of the Common Man" nennen.

00:14:06: Das ist ein Werk, das zwar angelehnt an die Passionen von Bach ist, aber ganz klar die Frage stellt: Was bedeutet eigentlich Leiden heute im 21. Jahrhundert in einer Gesellschaft,

00:14:19: in unserer westlichen Gesellschaft, die eigentlich fast alles hat?

00:14:22: Wo die einfachen menschlichen Bedürfnisse alle gestillt sind, wo wir Medizin haben mit hoher Lebenserwartung und Wohlstand.

00:14:31: Und trotzdem sind wir gekennzeichnet von großen Ängsten.

00:14:35: Wir fühlen uns überfordert, wir sind erschöpft.

00:14:38: Was bedeutet eine Passion heute oder auch vielleicht ein bisschen demnächst, in die Zukunft blickend?

00:14:45: Ja und das ist ein sehr, sehr spannendes Werk, was komponiert wird von dem isländischen Komponisten Daniel Bjanason, zum Teil mit elektronischer Musik.

00:14:56: Das Libretto verfasste der kanadische Pulitzer-Preisträger Royce Vavrik, ist auch sehr interessant gestaltet.

00:15:05: Wir haben sozusagen ein bisschen die Figuren aus Bachs Passionen, unter anderem eben auch die Figur des Evangelisten, des Erzählers,

00:15:14: und hier ist es eine Erzählerin, eine Erzählerfigur, ein Master Mistress eigentlich, Master of Ceremony, und diese Rolle wird gesungen von Anne Sofie von Otter.

00:15:26: Das ist natürlich auch ein Coup, dass sie bei uns dabei ist. Und es werden Fragen gestellt, in dem Werk mehr Fragen als Antworten wahrscheinlich:

00:15:37: Was wir eigentlich verlieren, wenn wir immer weitergehen ins Digitale und uns immer abhängiger machen von Technik, von KI, von medizinischen Drogen und immer weniger

00:15:51: Zugang haben zur Natur?

00:15:53: Was passiert mit uns?

00:15:55: Was werden wir eigentlich für Wesen und sind wir überhaupt noch fähig, Leiden als solches zu erkennen, wenn wir im Prinzip vollkommen verschwinden aus dem Analogen und immer digitaler werden?

00:16:09: Das ist eine eine sehr wichtige Frage, eine von vielen Fragen, die sich hier stellen.

00:16:13: Also, ich nehme an, dass dieses Werk sehr viele Debatten auslösen wird.

00:16:17: [Maria Gnann] Ja, was bedeutet Menschlichkeit in einem technologisierten Zeitalter?

00:16:23: Eine dringende Frage!

00:16:24: Die Uraufführung dieses Auftragswerks der Bregenzer Festspiele wird stattfinden am 31. Juli in der Werkstattbühne.

00:16:32: Und bevor wir weitergehen noch eine Frage, weil du jetzt ja schon bei zwei deiner Tipps, einen Bezug zu Johann Sebastian Bach hergestellt hast:

00:16:41: Ist das Absicht dieses Jahr bei den Bregenzer Festspielen?

00:16:45: Das ist ja nicht der erste Komponist, bei dem man vielleicht an Leidenschaft denkt – Bach –, aber er taucht jetzt doch wiederholt auf!

00:16:53: [Anke Rauthmann] Na ja, Leidenschaft vielleicht nicht im Sinne von dramatischer Leidenschaft à la Verdi, sondern eher Leidenschaft im Inneren und auch die Sehnsucht nach etwas Transzendentalem. Bei Bach war das wirklich das Spirituelle, die Verbindung mit Gott.

00:17:08: Aber eigentlich eher abstrakt gesehen als etwas "Leidenschaft für etwas Höheres".

00:17:14: Das hat Kunst ja auch und gerade Musik im großen Maße.

00:17:19: Wenn wir immer nur verharren in dem Alltag, in dem Hier und Jetzt: Was sind wir dann?

00:17:24: Wir sind Wesen als Menschen, die ja auch immer wieder nach Jenseitigkeit oder nach Höherem, oder nach Transzendenz streben.

00:17:32: Und dahinter steckt, finde ich, auch eine große Leidenschaft.

00:17:36: Und Bach wird tatsächlich auch noch einmal – außer den beiden Werken, die ich jetzt gerade genannt habe – nochmal gefeatured, nämlich in einem großen Chor-Konzert in der Galluskirche.

00:17:47: Das ist der bayerische Rundfunkchor, der sich den verschiedenen Werken aus drei Generationen der Bach-Familie widmet.

00:17:55: Also, das ist wirklich dann auch ein Bachfest, was wir hören

00:17:57: können.

00:17:58: [Maria Gnann] Das führt uns eigentlich ganz gut zu unserer nächsten Rubrik, Nummer drei, für "Opernskeptiker"-Empfehlungen, Anke.

00:18:05: Welche Veranstaltung empfiehlst du Menschen, die lieber zum Mond reisen würden, als in die Oper zu gehen?

00:18:11: [Anke Rauthmann] Da lieferst du mir ein wunderbares Stichwort, denn ich muss dich enttäuschen,

00:18:15: ich verweise jetzt nicht auf unsere Theateraufführungen, sondern ich verweise tatsächlich wieder auf eine Oper, die aber überhaupt nicht wie eine Oper wirkt, nämlich: "Die Ausflüge des Herrn Brouček" von Leoš Janáček.

00:18:26: Da reist nämlich die Hauptfigur zum Mond, und es ist eine wirklich wunderbare absurde Tour de Force, im Prinzip auch ein bisschen durch die Menschheitsgeschichte.

00:18:40: Ein Werk, das sehr selten gespielt wird und das, wie ich finde, auch überhaupt kein typisches Opernwerk ist, sondern eher eine theatralische Reise, es ist dadaistisch surreal.

00:18:52: Es ist wirklich ein Bühnenwerk, man muss es auf der Bühne erleben.

00:18:56: Man kann sich nicht einfach hinsetzen und dieses Werk hören – also, kann man's schon, aber da hat man nicht viel von –, sondern es ist wirklich etwas, was man sehen muss.

00:19:03: Und daher, glaube ich, dass das für Opernskeptiker:innen hervorragend geeignet ist.

00:19:09: [Maria Gnann] Finde ich eine super Idee, weil es ja auch diesen Herrn Brouček, der auf den Mond geschickt wird und auch zurück ins 15. Jahrhundert katapultiert wird, wirklich aus seiner Wohlfühlblase rausschickt.

00:19:23: Und das ist ja vielleicht auch für die Opernskeptiker:innen eine ganz gute Übung – da aus der eigenen Selbstzufriedenheit einmal rausgeholt werden zu müssen.

00:19:34: Diese Oper, "Die Ausflüge des Herrn Brouček", basiert auf zwei Romanen von Janáčeks Landsmann Svatopluk Čech.

00:19:44: Inszeniert wird sie in Bregenz von dem US-amerikanischen Regisseur Juval Sharon, der unter anderem mit dem Cleveland Orchestra eine halbszenische Filmfassung von Janáčeks "Das schlaue Füchslein" geschaffen hat und wirklich als einer der vielleicht innovativsten Opernmachern der Welt gilt, könnte man sagen.

00:20:03: Und der auch sehr dafür plädiert, antielitäre Opernerlebnisse zu schaffen.

00:20:08: Er möchte Opern auf Parkplätze bringen usw. Also, insofern vielleicht ja wirklich eine sehr gute Gelegenheit für all diejenigen, die eigentlich glauben, mit Oper können sie nichts anfangen, sich eines Besseren belehren zu lassen oder zumindest sich darin selbst zu spiegeln.

00:20:24: Premiere wird sein am 23. Juli.

00:20:27: im großen Saal des Festspielhauses der Bregenzer Festspiele.

00:20:32: [Anke Rauthmann] Leute, die überhaupt keinen Gesang mögen und die fast die Krätze kriegen, wenn sie jemanden singen hören, denen empfehle ich

00:20:40: unsere Orchesterkonzerte.

00:20:41: Wir haben tolle Werke, die die Wiener Symphoniker spielen.

00:20:45: Aber vor allen Dingen empfehle ich das zweite Orchesterkonzert unter der Leitung der Dirigentin Eva Ollikainen.

00:20:54: Dort hören sie nämlich Werke, hört ihr Werke von Jean Sibelius und Igor Stravinsky – "Le sacre du printemps", ein ganz wichtiges Werk aus dem 20. Jahrhundert, und Jean Sibelius' Konzert für Violine und Orchester in d-Moll, auch ein hervorragendes und sehr berührendes Werk, gespielt von dem jungen Guido Sant'Anna.

00:21:16: Das ist ein Violonist, also ein sehr virtuoser junger Violonist –

00:21:23: das muss man eigentlich gehört haben.

00:21:24: [Maria Gnann] Ein sehr schöner Tipp.

00:21:25: Die Dirigentin Ollikainen hat ja auch an der berühmten Dirigierschule in Helsinki studiert.

00:21:31: Also, das ist immer ein großes Erlebnis, wenn man die Absolventinnen und Absolventen von dieser Schule sehen kann, gerade auch diese Prägnanz, die sie haben bei Werken wie Stravinsky, kann ich mir sehr gut vorstellen.

00:21:45: Und "Le sacre du printemps" ist ja eigentlich ein Ballettwerk,

00:21:49: d.h.,

00:21:49: es kommt wirklich ganz ohne Stimmen aus, aber man kann eben die Gesten und die ganzen Geschichten, die großen Emotionen in der Musik erleben.

00:22:01: Also, für Fans des großen Orchesterklangs oder auch Naturfantasien in Musik ein sehr guter Vorschlag.

00:22:09: Wer vor allem nach künstlerischen Experimenten sucht, nach Neuartigem in der Kunst, der oder die wird ja meist in der Werkstattbühne fündig.

00:22:18: Wir haben auch über Produktionen dort schon gesprochen.

00:22:22: Für mich besonders experimentell, wenn ich das jetzt wirklich als

00:22:26: Tipp

00:22:27: empfehlen würde, klingt das Musiktheater-Erlebnis "YUM!".

00:22:31: Du darfst gerne widersprechen, falls du an ein anderes Werk gedacht hast,

00:22:34: Anke, aber davor bitte berichte, inwiefern das Werk eine immersive Erfahrung bietet.

00:22:40: [Anke Rauthmann] Also, ich bin ganz bei dir.

00:22:41: Ich habe auch an "YUM!" gedacht, weil an "YUM!" ist so ziemlich alles experimentell!

00:22:45: Es ist eine Uraufführung und schon die Entstehung ist ein bisschen experimentell und abenteuerlich, weil es keine klassische Auftragsarbeit ist, sondern dieses Werk entstand – oder entsteht gerade – nach einem Konzept des jungen Musiktheater-Kollektivstudio M.A.R.S. aus Wien um die Komponistin Wen Liu.

00:23:05: Und die haben diesen FEDORA Digital Prize 2025 gewonnen, und zwar mit ihrem wirklich innovativen Konzept.

00:23:15: Und die Bregenzer Festspiele bieten ihnen jetzt die Plattform und bringen das Werk jetzt quasi in die Realität.

00:23:22: Es geht um eigentlich eine Art Restaurant, wo eine digitale celebrity-Person – ich sage jetzt nicht zu viel –, uns einlädt in ihr elitäres Restaurant, wo verschiedenste Gourmeträume – Kaviar, Hummer usw. –

00:23:43: mittels VR, also künstlicher VR-Goggles, erschaffen werden.

00:23:48: Im Endeffekt essen die Damen und Herren dann aber eigentlich nur so eine Art Gelee.

00:23:54: Die Erfahrung des Sinnlichen wird komplett ins Digitale transportiert, und die Zuschauer:innen nehmen teil an diesem Dinner.

00:24:03: Es wird ja ein Art Revue Kabarett des Digitalen sein.

00:24:08: Auch eine große Satire auf unsere Gesellschaft, die sich nur noch hyped auf Instagram und TikTok, wo eigentlich gar nicht klar ist, wie viel dahinter ist,

00:24:20: wie viel wirklich an Realität dahinter sind.

00:24:23: Also, auch musikalisch interessant, weil die Komponisten verschiedenste Genres und verschiedene Musikstilistiken mixen wird, auch mit elektronischen Mitteln arbeitet,

00:24:36: durchaus auch keine Angst hat vor Einflüssen aus der Popkultur – damit auch arbeitet.

00:24:42: Das ganze ist ein Werk für vier Sänger:innen und einem Schauspieler und einem Streichquartett.

00:24:50: Deswegen passt es auch wunderbar auf die Werkstattbühne.

00:24:52: Und wie gesagt, es wird eine immersive Erfahrung und da dieses Stück noch im Entstehen ist, möchte ich gar nicht so viel erzählen, außer, dass man wirklich extrem gespannt sein darf.

00:25:05: [Maria Gnann] Ja, ich will auch noch ein bisschen nachhaken und zwar du sprichst davon, dass Damen und Herren im Publikum eben quasi etwas essen.

00:25:13: Also, darf ich in dieses Gelee reinbeißen?

00:25:16: Wird das Teil der Erfahrung sein oder sehe ich es nur auf der Leinwand, oder durch meine Brille?

00:25:22: [Anke Rauthmann] Einige werden diese Erfahrungen, machen einige nicht.

00:25:25: [Maria Gnann] Großartig!

00:25:27: Und wird man auch etwas riechen können?

00:25:29: Also, welche Sinne werden quasi wirklich real angesprochen?

00:25:33: Ich sehe ja offensichtlich was durch meine Brille, richtig?

00:25:38: [Anke Rauthmann] Ich sehe und höre – im Digitalen.

00:25:42: Das mit dem Geruch ist eine sehr spannende Frage – ich weiß nicht, ob das jetzt hier im Podcast schon sagen darf:

00:25:47: Es ist definitiv angedacht, aber es ist die Frage, ob das möglich ist, weil es gibt natürlich viele Menschen, die möglicherweise allergisch reagieren oder auch auf Geruch dann Übelkeit empfinden.

00:26:00: Wir wollen das Publikum jetzt sich komplett aussetzen.

00:26:04: Also, das ist ein schmaler Grad, wie man damit umgeht.

00:26:08: [Maria Gnann] Okay, also auf jeden Fall etwas für die Experimentierfreudigen unter Ihnen da draußen.

00:26:14: Die Premiere findet statt am 20. August in der Werkstattbühne.

00:26:19: Mich hast du überzeugt.

00:26:20: ich würde mir das sehr gerne anhören, anschauen und das erleben.

00:26:25: Vielleicht fühle ich mich durch die Rubrik vier besonders angesprochen.

00:26:29: Was suchst du, wenn du ins Musiktheater, ins Konzert gehst?

00:26:34: Mit welcher Rubrik kannst du dich am besten identifizieren, Anke?

00:26:41: [Anke Rauthmann] Eigentlich mit Debattierfreudigem. Also, ich versuche, immer etwas mitzunehmen.

00:26:47: Für mich ist es wichtig, dass ich angesprochen werde, und das nicht nur intellektuell, sondern auch gefühlsmäßig und dass ich den Eindruck bekomme, dass ich als Mensch eine Erfahrung mache.

00:26:58: Und das Menschliche ist eben nicht nur das Denken, der Kopf, die Debatte,

00:27:05: sondern eben auch die Emotionen, das Fühlen, das Sein.

00:27:09: Und dafür eignet sich Musiktheater natürlich besonders gut,

00:27:13: weil Musik einen anders berührt, finde ich, als reiner Text, und auch Tanz, Raum und Gestaltung.

00:27:22: Dass in seiner Gesamtheit, dieses Immersive – ist so ein bisschen ein Modewort –, ist natürlich etwas, was mich am meisten ergreift und ich glaube auch, das Publikum am nachhaltigsten berührt.

00:27:35: Aber sagen wir mal so, was ich nicht so gut finde, ist, wenn etwas nur reine Unterhaltung ohne Verstand ist – aber das sehe ich bei uns auch nicht – oder eben nur rein Intellektuelles ohne Sinnlichkeit, ohne Emotionen, ohne Gefühl – auch das sehe hier nicht.

00:27:51: Also, es schwingt immer beides mit.

00:27:53: [Maria Gnann] Ja, ich muss auch an ein Zitat von diesem US-amerikanischen Regisseur Juval Sharon denken,

00:28:01: der "Die Ausflüge des Herrn Brouček" inszenieren wird, der die Oper als verzauberten Raum darstellen möchte und so eben sich ganz umfangen lassen von dieser Erfahrung, die eben im Idealfall mehrere Ebenen anspricht:

00:28:15: Nämlich die emotionale aber auch die Ebene des Verstandes –

00:28:19: das wäre schon sehr schön, wenn man das sehr oft erleben könnte.

00:28:23: [Anke Rauthmann] Ja, also ich denke die Gegebenheiten sind da!

00:28:29: [Maria Gnann] Wir kommen zum Abschluss, liebe Anke.

00:28:32: Rubrik fünf fürs "Wir-Gefühl".

00:28:36: Welche Veranstaltungen empfiehlst du?

00:28:38: Wenn ich mich selbst spüren möchte, aber als ein Teil von etwas Größerem.

00:28:45: [Anke Rauthmann] Ja, das ist etwas, was ich großartig finde, dass wir dieses Jahr anlässlich des 80. Jubiläums der Festspiele etwas ganz Einzigartiges machen, nämlich: einen "Singalong am See" auf der großen Seetribüne.

00:29:01: Da kann wirklich jeder – Groß oder klein, Amateur, Profi, egal,

00:29:05: ob man singen kann oder nicht ist eigentlich auch egal,

00:29:08: Hauptsache man hat Spaß darin,

00:29:09: jeder kann bei diesem "Singalong am See" mitmachen.

00:29:13: Das ist am 01. August 2026 auf der großen Seetribüne.

00:29:16: Der australische Dirigent Steven Moore leitet das Ganze an.

00:29:21: Der Eintritt ist frei, aber man muss sich vorher anmelden.

00:29:24: Das ist wichtig, denn es werden Tickets vergeben.

00:29:27: Es können Profis, Amateure, Künstler:innen, Mitarbeitende hier vom Festspiel,

00:29:33: alle sind dabei.

00:29:34: Wir haben natürlich ein paar Solist:innen aus dem Festspielhaus und auch das Orchester ist teilweise vertreten, aber das Spannende ist, dass wirklich jeder dabei sein kann und wir singen Ausschnitte aus den beliebtesten Opernchören der letzten 80 Jahre.

00:29:51: [Maria Gnann] Also, zum Beispiel war "Va, pensiero" aus "Nabucco", "Jägerchor" aus dem "Freischütz", "Brindisi" aus "La traviata".

00:30:01: [Anke Rauthmann] "Ambosschor" aus "Troubadour".

00:30:02: Genau.

00:30:03: [Maria Gnann] Wirst du auch mit singen?

00:30:04: [Anke Rauthmann] Ja, natürlich!

00:30:05: Ich werde mit meiner Familie, mit meiner achtjährigen Tochter, mit meinem Mann hinkommen.

00:30:09: Wir hatten schon ein kleines Vorab-Event, um die Chöre der Region zu inspirieren.

00:30:14: Es haben sich auch sehr viele Chöre aus dem Bodenseebereich angemeldet. Und es war so schön, das zu erleben gemeinsam zu singen. Es ist einfach fantastisch.

00:30:24: Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

00:30:26: [Maria Gnann] Ja, fürs Wir-Gefühl: "Singalong am See".

00:30:29: 1. August,

00:30:30: 16.00 Uhr in Bregenz, rund um die Seebühne. Und natürlich ist das die Hoffnung, denke ich, für alle Veranstaltungen, dass man sich eben verbunden fühlt – mit der Welt, mit der Kunst, die dort geschaffen wird, mit den Themen und auch mit den Menschen, mit denen man das eben gemeinsam erlebt in dem Raum, Momente mit Gleichgesinnten teilen und eben so einen Raum für Begegnungen zu schaffen. Das ist den Bregenzer Festspielen ein großes Ansinnen.

00:30:57: Die Idee: Kunst ist für alle da!

00:31:00: Und vielleicht war für Sie ja schon was dabei in dieser kleinen Saisonvorschau?

00:31:04: Falls nicht, können sie gerne stöbern auf der Website www.bregenzerfestspiele.com.

00:31:10: Dort gibt's auch Tickets zu kaufen und unter der Telefonnummer 0043 5574 407 6.

00:31:19: Die Bregenzer Festspiele finden statt vom 22. Juli bis zum 23. August 2026. Und Mitte Juni gibt es entlang der See-Promenade bereits eine Freiluftausstellung zu 80 Jahren Bregenzer Festspielen. Mein Name ist Maria Gnann.

00:31:37: Danke Ihnen fürs Zuhören und Interesse, und für das Gespräch sage ich, liebe Anke, danke! [Anke Rauthmann] Danke, Maria!

00:31:50: [Outro] Ein Podcast der Bregenzer Festspiele. [Musik]

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